Sauber, verrückt, wohlhabend – HALLO SINGAPUR

Von Malaysia Hauptstadt ging es mit dem Zug weiter nach Singapur. Da ich von den letzten Tagen Schlafmangel hatte, freute ich mich über den Nachtzug mit seinen bequemen Sitzen. Doch die Freude war nicht von langer Dauer, den im Zug waren es eiskalte 16°C!!! Ich fühlte mich an wie ein Eisblock und da war natürlich an schlafen nicht zu denken. 🙁

Ich hörte von Singapur, das Sie eine Stadt / ein Staat sei, in der alles sauber sei und alles mit Video überwacht wird. Nach dem ich endlich angekommen war, konnte ein Blick auf die vielen Kameras das nur bestätigen :).

Unbeirrt suchte ich nach einem Zimmer, doch das war gar nicht so einfach, denn alles war voll oder viel zu teuer?!

Nach einer Stunde durch die Gegend laufen, setzte ich mich erschöpft mit meinem Rucksack am Straßenrand hin, um eine Pause einzulegen. Mich sprach beim Vorbeilaufen ein Einwohner von Singapur an und fragte, ob er mir helfen könne. Ich sagte ihm, dass ich nach einem Zimmer suche und so half er mir mit seinem Handy ein Zimmer, bzw. ein freies Bett zu suchen. Es war schwierig, da an diesem Tag Formel 1 war und ich das ganz vergessen hatte (dazu später ein extra Beitrag).

Singapur - Seitenstraße

Singapur – Seitenstraße

Nach dem ich endlich ein Zimmer gefunden hatte, ging ich mit ihm und seinem Cousin typisch auf singapurisch (schreibt man das so?) Frühstücken. Er bestellte für mich mit und zahlte mein Essen (was ich nicht wollte, aber er bestand darauf). Serviert wurde mir zwei verschiedene Fisch Sorten mit Reis. Für mich als „nicht-Fisch-Fan“ 🙂 war das natürlich ein „erfreulicher“ Anblick, doch um die Gastfreundschaft nicht zu beleidigen, probierte ich vorsichtig und war verwundert, es schmeckte lecker!

Zu dritt bildeten wir eine gemütliche Runde in der wir viel Spaß machten und sie mir viel über Ihre Kultur, über die Gesetze und Regeln und auch über die Millionäre in dieser Stadt erzählten.

Singapur gehört zu dem Land mit der größten Millionärsdichte, mit nur 5 Millionen Einwohner leben davon 800.000 Millionäre in diesem Land. Hier gibt es Autos, die so luxuriös sind , das man von diesen Autos noch nie was gehört hat, da insgesamt nur 5 davon gebaut wurden.

Singapur - Skyline

Singapur – Skyline

Gewappnet mit einer Mappe und den Tipps der Einheimischen, verlief ich mich in dem Wolkenkratzerlabyrinth des zentralen Geschäftsviertels, um mir die Gebäude aus nächster Nähe anzuschauen. In China Town ging es in kleine Gassen, die mit roten Laternen die Straße beleuchten zum Souvenir kaufen, dabei bemerkte ich ein Fotograf, der ständig in den Himmel knipste. Als ich genau hin schaute, wurde mir klar, was er da fotografierte. Da in Singapur nur Hochhäuser sind und die Einheimischen irgendwie ihre Klamotten trocknen müssen, hängen sie die Klamotten auf Stäbe nach draußen. Echt ein komischer Anblick 🙂

Singapur - Wäsche trocknen

Singapur – Wäsche trocknen

Ich besuchte den massive und imposante fünfstöckige Buddha Tooth Relic Tempel und Museum das als Hauptattraktion für viele Gläubige gilt, da hier der heilige Zahn des Buddhas untergebracht ist. Hier ließ ich die Gesänge der Mönche auf mich wirken bevor ich mich dem nächsten diesmal indischen Tempel Sri Mariamman widmetet. Eins der wohl verrücktesten und buntesten Tempel überhaupt, die ich je gesehen hatte.

Singapur - Indischer Tempel

Singapur – Indischer Tempel

Da ich von den Eindrücken mehr Appetit auf indisch bekommen habe, ging es weiter ins Littel India, ein Art China Town für Inder. In diesem Viertel merkt man schnell, dass hier eine anderer Wind weht. Während Singapur so sauber ist, das man zum Teil vom Boden essen kann, war Little India eher hektisch, unordentlich, marode und ziemlich Bund. Hier gab es bunt gestrichene Häuser, bunte Tempel und bunte Straßenbeleuchtungen. Typisch indisch halt 😉

Singapur - Indisches Haus

Singapur – Indisches Haus

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