St Kitts / Nevis – Charlestown – Karaoke Bar

Mit dem Flugzeug ging es weiter von St Maarten auf die Insel Nevis, die zusammen mit St Kitts den Inselstaat St Kitts and Nevis bildet.

Die Ureinwohner nennen diese Insel Oualie, was „Land des schönen Wassers“ bedeutet. Christoph Kolumbus hingegen nannte sie Santa María bzw. den spanischen Namen Nuestra Senõra de las Nieves, was wohl durch die an Schnee erinnernde Wolkenkappe des Nevis Peak entstanden ist.

Da wir auf dieser Insel eher nur zur Durchreise waren, weil wir am nächsten Morgen weiter nach St Kitts wollten, übernachteten wir gleich in der Inselhauptstadt Charlestown.

Bemerkenswert an dieser Insel war, das alle Einheimischen draußen auf den Straßen waren, um sich dort mit anderen zu treffen. Klar es war Wochenende, aber das war hier wohl auch unter der Woche normal.

Beim abendlichen Durchschlendern und auf der Suche nach einer Bar, wurden wir auf live Gesänge aufmerksam, die aus einem Obergeschoss einer Bar kommen musste.
Wir überlegten noch, gingen letztendlich aber doch die Treppe hinauf und erblickten eine Karaoke Bar in der Einheimische Lieder von Bob Marley und anderen Reggae oder Suca Musiker sangen.

Es war ein witziger Anblick, zu sehen, wie die Einheimischen sich Wort wörtlich ins Zeug gelegt hatten, um die Musik am besten zu performen. Ständig tanzten dabei die Einheimischen „auf ihre Weise“ mit. Christine meinte sogar, den ein oder anderen Start optisch wieder erkannt zu haben Busta Rhymes, 50-Cent, Snoop Dog etc.

Die meisten Einwohner sind hier, so wie auf allen anderen Inseln dunkelhäutig, weil sie von den Sklaven abstammen, die die Spanier, Engländer und Franzosen importierten. Da sie von der Musikrichtung Reggae, Suca, RnB und Hip Hop geprägt sind, sehen die meisten auch dementsprechend aus und haben Rasterlocken, Dreadlocks oder geflochtene Haare.

Wir selbst sangen nicht mit, dazu fehlte uns der Mut und die Bewegungsrhytmen, außerdem kannten wir die meisten Lieder garnicht 😉

Wir waren froh, doch noch die Treppe nach oben genutzt zu haben, da wir so die sehr freundlichen Einheimischen kennen lernen durften und das Gefühl bekamen, mehr als nur ein Zwischenstopp gemacht zu haben.